Berichte aus dem Sprengel Nord
und den Bezirken
Bericht zum Kirchenmusikfest in Celle
Lutherische Blaesergruppe auf Norderney
Bericht vom Posaunenfest 2009 in Krelingen
Bericht vom Ausbildungswochenende für
Mitarbeitende im Sprengel-Jugendchor
Bericht vom Sprengelsängerfest in Krelingen
Bericht vom Vater-Sohn-Wochenende 2008
Bericht von der Kinderfreizeit in Bleckmar
Bericht vom Jugendchor-Wochenende in Hermannsburg
Bericht vom Gitarrenfest 2008
Bericht von den Allgemeinen Kirchenmusiktagen 2008
Präsentation zur Musikbibliothek der SELK
veröffentlicht
Bericht zum Kirchenmusikfest in Celle
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TEIL 1: "Das Evangelium ist
Kampfansage, nicht Zuckerguss"
SELK: Bezirkssängerfest in Celle
Celle, 28.9.2009 - selk - Gemeinsam mit
der hier beheimateten Mariengemeinde feierte gestern der
Kirchenbezirk Niedersachsen-Süd der Selbständigen
Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) den Gottesdienst seines
Kirchenmusikfestes in der Stadtkirche in Celle. Die Liturgie wurde
gestaltet im Zusammenwirken von Gemeinde, Singchor und
Instrumentalmusizierenden. Superintendent Markus Müller, Pfarrer
im Pfarrbezirk Celle-Lachendorf der SELK, benannte als Inhalt des
vorweggenommenen Michaelisfestes einen längst entschiedenen
Kampf - dieser habe ganz andere Dimensionen als der Wahlkampf zur
Bundestagswahl, die am selben Tag stattfand.
Die Epistel-Lesung aus der Offenbarung
(Kapitel 12, Verse 7-12a) kam als Gesang zur großen
Festgemeinde: Im Werk von Heinrich Schütz (1585-1672) "Es
erhub sich ein Streit im Himmel" stritten die vielen Stimmen -
einträchtig - gegeneinander, um sich schließlich zur
himmlischen Freude zu vereinen. Im Graduallied "Herr Gott, dich
loben alle wir" sangen Gesamtchor und Gemeinde nach
verschiedenen Sätzen von der großen List des Teufels und
von dem größeren Schutz der Engel.
Im Predigttext (Lukasevangelium,
Kapitel 10, Verse 17-20) stehe kein Wort von Engeln, räumte
Pfarrer Walter Hein (Rodenberg) ein. Die Engel stünden eher
versteckt hinter den Erlebnissen der Jünger. "Das
Michaelisfest ist zutiefst Christfest", führte er aus. "Es
ist keine offene Frage, ob alles zum Teufel geht und wir mit - oder
ob die Engel uns hindurchbegleiten ins Paradies." Das Evangelium
sei "Kampfansage, nicht Zuckerguss". Gott stelle jeden von
uns an seinen Platz. Und "wo wir uns ihm zur Verfügung
stellen, wird der eine und andere von uns zum Engel werden - ganz
ohne Flügel."
Auch im weiteren Verlauf war der
Gottesdienst unter der Gesamtleitung von Antje Ney
(Hanstedt/Nordheide) und Carsten Crüger (Bremen) musikalisch
reich ausgestaltet. Er mündete in das "Amen" von John
Rutter (*1945).
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TEIL 2: "Gottes Boten zeigen, wie
es weitergeht"
SELK: Kirchenmusikfest
Niedersachsen-Süd in Celle
Celle, 28.9.2009 - selk - Die
Stadtkirche zwischen Fachwerkhäusern in der Altstadt von Celle
bot Raum für die "Geistliche Chormusik" am Nachmittag
des gestrigen Kirchenmusikfestes des Kirchenbezirks Niedersachsen-Süd
der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). 700
Jahre steht dieses Gotteshaus, und kirchenmusikalische Werke aus
dieser gesamten Zeitspanne kamen zu Gehör. Im Vorgriff auf das
Michaelisfest am 29. September war das Thema ausgewählt: "Engel
Gottes".
Viele kirchenmusikalisch aktive Gruppen
des Bezirkes waren beteiligt: der aus 80 Sängerinnen und Sängern
der Gemeindechöre gebildete Gesamtchor, die Lutherische
Bläsergruppe unter Wolfgang Knake (Lage), ein von Ute Rabe
(Bielefeld) geleitetes Blockflötenensemble sowie aus Hannover
die Bethlehem Voices mit Band, dirigiert von Susanne Gieger
(Hannover). Matthias Müller (Groß Oesingen) ließ die
Orgel in das Lob der Engel einstimmen. Und auch der Kinderchor unter
Susanne Quellmalz (Königsee) sang und musizierte von den Engeln:
Lebendig und engagiert vermittelten die Kinder, wie Engel heißen,
aussehen, "zeigen, wie es weitergeht", und wie wir einander
zu Engeln werden können. Anschließend gingen die
Nachwuchstalente gemeinsam mit der übrigen Kinderschar in die
Kinderbetreuung, die wie der morgendliche Kindergottesdienst von
einem Team um Alexandra Hoppenstedt (Celle) gestaltet wurde.
Mit den "Worten zum Thema"
führte Pfarrer Bernd Hauschild (Osnabrück) durch die gut
besuchte Nachmittagsveranstaltung. Engel kämen in der
Weihnachtsgeschichte gehäuft vor, doch die Menschen, denen sie
begegnen, würden meist erschrecken, wenn plötzlich das
Licht der Engel "alles sichtbar macht, auch die dunklen Flecken
in meinem Leben". Deshalb müsse erst einmal gesagt werden:
"Fürchtet euch nicht." In diesem Fall wurde das
natürlich gesungen, wie auch die weiteren Inhalte der
weihnachtlichen Botschaft.
"Engel entschleunigen unser Leben,
die sind für unseren Alltag da", das zeigte Hauschild an
biblischen Beispielen: Der Engel, der Petrus im Gefängnis weckt
(Apostelgeschichte 12), fordert ihn erst einmal auf, sich Stück
für Stück anzuziehen: Gürtel, Schuhe, Mantel. Der
Engel im Alten Testament, der Elia unterm Wachholderstrauch weckt,
fordert ihn erst einmal auf, zu essen und zu trinken. Gottes Engel
brächten uns auf den Weg. Der sei oft zunächst unklar, doch
wie in der Ostergeschichte könnten wir losgehen und über
Leid und Schmerz hinaussehen, um schließlich beim Jubel über
die Auferstehung anzukommen. Und dieser Osterjubel erklang dann in
verschiedenen Variationen und riss die Festgemeinde mit.
"Engel haben etwas mit
Gottvertrauen zu tun", so hieß es am Ende des Themas. Wir
dürften darauf vertrauen, dass uns Engel begegnen, dass Gott uns
führt und leitet und dass jeder von uns auch Engel sein kann.
Das geschehe oft ganz unaufgeregt und ohne Absicht - einfach durch
die schlichte Lebensäußerung von Christinnen und Christen.
Diese Inhalte und erneutes Gotteslob erklangen in modernen Melodien
und Rhythmen, und alles mündete schließlich ein in das
strahlende Gloria in D-Dur aus dem Magnificat von Johann Sebastian
Bach (1685-1750).
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Zwei Berichte von selk_news
Lutherische
Blaesergruppe auf Norderney
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Konzertprogramm mit gelungener Mischung
SELK: Lutherische Bläsergruppe auf
Norderney
Norderney, 19.7.2009 - selk - Die alle
2 Jahre stattfindende Sommerfahrt der Lutherischen Bläsergruppe
führte in diesem Jahr gut 20 Bläserinnen und Bläser
auf die Nordseeinsel Norderney. Unter der musikalischen Leitung von
Wolfgang Knake (Lage/Lippe) bestimmte das Einstudieren eines neuen
musikalischen Programms den Inselaufenthalt des Bezirkschores im
Kirchenbezirk Niedersachsen-Süd der Selbständigen
Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK).
Die Bläserinnen und Bläser
gestalteten auch einen Gottesdienst in der Inselkirche mit und
brachten ihr Programm bei einem Kurkonzert im Kurpark vor vielen
Zuhörenden zu Gehör. Die örtliche Presse (Norderneyer
Morgen) berichtete darüber unter besonderem Hinweis auf die
gelungene Mischung des Programms aus geistlicher und moderner
Bläsermusik. Neben Werken von Johann Sebastian Bach war das
Programm wesentlich bestimmt durch - zum Teil christliche -
Popularmusik des zeitgenössischen Komponisten Michael Schütz.
Andachten unter Leitung von Pfarrer
a.D. Marc Struckmann (Soltau) bildeten den geistlichen Rahmen der
gemeinsamen Tage, an denen auch Sport, Baden und andere
gemeinschaftsfördernde Aktivitäten auf dem Programm
standen.
Die Lutherische Bläsergruppe
musiziert Teile des auf Norderney einstudierten Programms am 22.
August in Bückeburg auf Einladung der Schaumburg-Lippischen
Landeskirche bei deren 450-jährigem Jubiläum und gestaltet
am 27. September das Kirchenmusikfest des SELK-Kirchenbezirks
Niedersachsen-Süd in der Celler Stadtkirche mit.
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Ein Bericht von selk_news
Bericht vom Posaunenfest
2009 in Krelingen
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Gegenwartsbezogen und ausgesprochen
kurzweilig
SELK. Kirchenmusikfest in Krelingen
Krelingen (bei Walsrode), 14.6.2009 -
selk - Mit dem gekonnt musizierten festlichen "Einzug" des
zeitgenössischen Komponisten Traugott Fünfgeld (* 1971)
wurde am Vormittag das Posaunenfest des Sprengels Nord der
Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in
Krelingen (bei Walsrode) eröffnet. Die Vormittagsveranstaltung
fand ihren Abschluss in dem strahlenden Finale "Komm Gott
Schöpfer", komponiert und bearbeitet von Johann Sebastian
Bach (1685-1750) und Georg Philipp Telemann (1681-1767). Der
Gesamtchor der rund 300 Bläserinnen und Bläser unter
Leitung von Wolfgang Knake (Lage) rahmte damit einen liturgisch
umsichtig geplanten und kirchenmusikalisch sorgfältig
vorbereiteten Gottesdienst, der durch die Mitwirkung der Kantorei
"Capella Nova" aus dem Kirchenbezirk Niedersachsen-Süd
der SELK eine zusätzliche kirchenmusikalische Bereicherung
erfuhr. Die "Capella" gestaltete Teile der Liturgie und
antwortete auf die Predigt zum Stichwort "Liebe"
überzeugend mit dem "Ubi caritas" (Wo Güte und
Liebe ist, da ist Gott.") des zeitgenössischen Komponisten
Rihards Cubra (* 1964), einer überaus hörenswerten Anleihe
aus der lettischen Kirchenmusik.
In seiner Predigt thematisierte Pastor
Dr. Peter Söllner (Celle) das Stichwort "Liebe" und
entfaltete in gegenwartsbezogener und ausgesprochen kurzweiliger Art
Aspekte der Liebe Gottes wie auch der Liebe unter Menschen. Dabei
wehrte er einerseits ein oberflächliches Verständnis des
"lieben Gottes" nach Art der
"Hundebesitzerbeschwichtigungen" - "Der tut nichts!
Der tut nichts! Der ist ganz lieb!" - ab und setzte dagegen,
dass Gott Menschen mitunter durchaus "heilsam aus der Bahn
werfen" und gegen die vielerlei Ungerechtigkeiten in der Welt
helfen könne. Gottes Liebe entspringe seinem eigenen Willen,
nicht "Single" zu bleiben, sondern sich der Menschen
rettend und helfend anzunehmen. Diese Liebe zeige sich zugespitzt
darin, dass Gott seinen Sohn Jesus Christus zur Versöhnung zu
den Menschen geschickt hat, um lebenswertes Leben im Horizont Gottes
zu ermöglichen. Das Erkennen solcher Liebe leite an zu eigener
Versöhnungsbereitschaft und Liebe, wie der promovierte Theologe
im Blick auf die Liebe zwischen Ehepartnern und - dem Anlass
angemessen - der Liebe zur Musik konkretisierte.
Neben der facettenreichen Ausgestaltung
der Gemeindechoräle durch die Bläserinnen und Bläser
erlebten die zahlreichen Gäste in der gut besetzten
Glaubenshalle des Geistlichen Rüstzentrums mit der Darbietung
der "Telemann-Suite" - Air, Tranquillo und Con spirito -
von Georg Philipp Telemann einen besonderen musikalischen Höhepunkt.
Dass zu dem der SELK geschenkten kirchenmusikalischen Reichtum nicht
nur die hohe Qualität des Musizierens, sondern auch das
kompositorische Schaffen gehört, wurde im Programm daran
deutlich, dass sich unter den Werkangaben die Namen von
Kirchenmusikern aus den Reihen der SELK fanden: Otto Kaufmann (*
1927), Hermann Otto (* 1934) und Carsten Krüger (* 1978).
Letzterer war als Dirigent der Capella Nova und des Teilchores mit
Bläserinnen und Bläsern aus dem Kirchenbezirk
Niedersachsen-Süd auch aktiv an der Gestaltung des
Gottesdienstes beteiligt.
Im Rahmen der Abkündigungen
verabschiedete Propst Johannes Rehr (Bad Essen-Rabber) den
ausscheidenden Vorsitzenden des Kirchenmusikalischen Arbeitskreises
im Sprengel Nord, Pfarrer a.D. Marc Struckmann (Soltau), und würdigte
dessen sechsjährigen Tätigkeit im Vorsitz des Gremiums,
wozu unter anderem auch vielfältige Vorbereitungen der
Sprengelmusikfeste gehörte hätten, positiv und dankbar.
Struckmanns Nachfolger ist Pfarrer Wolfgang Schmidt (Hamburg).
Am Nachmittag wurde das
Sprengelposaunenfest mit einer Geistlichen Musik fortgesetzt und
abgerundet.
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Sponsor stiftet 50 Mundstücke
SELK: Sprengelposaunenfest Nord beendet
Krelingen (bei Walsrode), 14.6.2009 -
selk - In der Glaubenshalle des Geistlichen Rüstzentrums in
Krelingen (http://www.grz-krelingen.de) fand am heutigen Sonntag das
Posaunenfest des Sprengels Nord der Selbständigen
Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) statt. Nach dem festlichen
Gottesdienst am Vormittag (selk_news berichtete) fand die
Veranstaltung mit der Geistlichen Musik am Nachmittag ihren
Abschluss.
Nachdem am Vormittag der bisherige
Vorsitzende des Kirchenmusikalischen Arbeitskreises im Sprengel Nord
der SELK, Pfarrer a.D. Marc Struckmann (Soltau) verabschiedet worden
war, übernahm dessen Nachfolger, Pfarrer Wolfgang Schmidt
(Hamburg), mit der Nachmittagsfeier direkt den Staffelstab und
stellte sich in der Begrüßung als neuer Vorsitzender vor.
Pastor Martin Westerheide, der Leiter des Geistlichen Rüstzentrums,
wandte sich in einem Grußwort an die Festgemeinde und meinte
mit Bezug auf die alttestamentliche Geschichte, in der mit
Posaunenklängen um Jericho ziehende Priester den Fall der
Stadtmauer bewirken, augenzwinkernd, er sei froh, dass die
Bläserinnen und Bläser nicht um die Glaubenshalle
herumziehen, sondern in ihr musizieren würden.
Als Gesamtchor und in Teilgruppen nach
Kirchenbezirken musizierten die rund 300 Bläserinnen und Bläser
ein anspruchsvolles - überwiegend zeitgenössisches -
Instrumentalprogramm und gestalteten verschiedene Gemeindelieder
musikalisch aus. Neben Wolfgang Knake (Lage) in der Gesamtleitung und
in der Leitung der im Kirchenbezirk Niedersachsen-Süd
beheimateten Lutherischen Bläsergruppe waren als Leiter der
Teilgruppen Carsten Möller (Hohenzethen | Niedersachsen-Ost),
Wilhelm Ebeling (Jaderberg | Niedersachsen-West) und Carsten Krüger
(Bremen | Niedersachsen-Süd) beteiligt.
Die Worte zum Thema sprach Pfarrer
Johannes Schröter (Kiel) und entfaltete in drei Beiträgen
den Dreiklang des Nachmittagsmottos "Christus - Quelle, Brot und
Licht". Dabei betonte er die Einzigartigkeit der Quelle
"Christus", die auf Ewigkeit hin angelegt sei, hob zum
Brotwort die sich von Anfang der Schöpfung an zeigende
versorgende Art Gottes hervor, die sich im sakramentalen Brot des
Abendmahls verdichte, und stellte der Erfahrung von Finsternis
Christus als das Licht gegenüber, das Leben ermögliche, im
persönlichen Leben ebenso wie im kirchlich-gemeindlichen.
Die Teilgruppen der drei Kirchenbezirke
griffen die drei Motive des Themas auf und gestalteten jeweils einen
Block mit Instrumentalstücken, zunächst die Gruppe
Niedersachsen-Süd mit rhythmisch sehr anspruchsvollen Werken zum
Motiv der Quelle. Es folgte die Gruppe Niedersachsen-Ost, die gerahmt
von einer Intrade von Johann Hermann Schein (1586-1630) und der
Choralfantasie "Lobet den Herren, allen die ihn ehren" von
Markus Leidenberger (* 1958) einzelne Strophen aus drei
Christuschorälen interpretierte. Die Gruppe Niedersachsen-West
begann mit dem bekannten Voluntary von John Stanley (1713-1786) und
schloss mit dem gospelmäßigen Praise-Medley "Jesus,
dein Licht" von Hans-Joachim Eißler (* 1972).
Nachdem am Vormittag Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der St. Michaelis-Gemeinde Kalletal-Talle für
den Kindergottesdienst gesorgt hatten, war dafür am Nachmittag
ein Team der Dreieinigkeitsgemeinde Bad Essen-Rabber verantwortlich.
Deren Gemeindepfarrer, Propst Johannes Rehr, hatte im Vorfeld die
Firma Musik Produktiv (Ibbenbüren |
http://www.musik-produktiv.de) als Sponsor gewonnen und für den
Einsatz im Kindergottesdienst des Sprengelfestes 50 Mundstücke
für Blechblasinstrumente erhalten. Diese Grundausstattung ließ
aus dem Kindergottesdienst ein kleines Kinder-Posaunenfest werden,
das am Ende gar zu einer Darbietung führte: Nach der
Nachmittagsveranstaltung wurden die Erwachsenen vor der Halle von
singenden und musizierenden Kindern mit dem Choralmotiv "Ein
feste Burg ist unser Gott" empfangen.
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Berichte von selk_news
Bericht vom
Ausbildungswochenende für Mitarbeitende im Sprengel-Jugendchor
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Jugendchor im Sprengel Nord der SELK
Ausbildungswochenende für
Mitarbeitende
Uelzen, 17.1.2009 - selk - Zum ersten
Mal fand am 17. und 18. Januar 2009 ein Ausbildungswochenende für
Mitarbeitende des im Sprengel Nord der Selbständigen
Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) angesiedelten Jugendchores
statt. Sechs Jugendliche, die mehrjährige Mitglieder des
Jugendchores sind, trafen sich im Gemeindezentrum der
Christusgemeinde der SELK in Uelzen, um sich weiterbilden zu lassen.
Nach einer Phase intensiver Mitarbeit als Chorsängerinnen und
-sänger entstand im Juli 2008 während einer Probenwoche in
Hermannsburg der Wunsch, stärker in Leitungsaufgaben des Chores
eingebunden zu werden. Diese Bereitschaft ernst zu nehmen und
frühzeitig die Aus- und Fortbildung im Bereich der Kirchenmusik
zu betreiben, ist das Anliegen von Sprengelkantorin Antje Ney
(Hanstedt/Nordheide), die den Jugendchor im Sprengel Nord der SELK
leitet.
Auf dem Programm des Aus- und
Weiterbildungswochenendes stand eine breite Palette an Themen, die in
großer Konzentration und Aufgeschlossenheit der Teilnehmenden
bewältigt wurden. Dazu zählten: Stimmbildung, Tipps zur
Gruppenleitung, Chorleitung, Harmonielehre, Gelegenheit zum ersten
Einüben erlernter Fähigkeiten. Außerdem wurden die
Zusammenhänge von Kirchenjahr und Kirchenmusik ins Gespräch
gebracht und über den Umgang mit Chorliteratur zur Vorbereitung
von Gottesdiensten informiert. Die einzelnen Arbeitseinheiten wurden
von Antje Ney und Gottfried Heyn, Referent im Kirchenbüro der
SELK in Hannover, vorbereitet und durchgeführt. Zum geistlichen
"Atemholen" versammelte sich die Gruppe zu Mittagsgebet und
Abendandacht vor dem Altar der Christuskirche, über dem sich ein
mehrere Meter breites Wandmosaik erhebt, das die Abendmahlsfeier
Christi mit seinen zwölf Jüngern darstellt.
Die Mitgestaltung des Gottesdienstes am
Sonntag durch zum Teil mehrstimmiges Musizieren rundet das
Trainingswochenende ab.
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Eine Meldung von selk_news
Bericht vom
Sprengelsängerfest in Krelingen
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Ströme lebendigen Wassers
Krelingen (bei Walsrode), 23.9.2008 -
selk - "Barmherzigkeit üben in der Nachfolge Jesu" -
Dazu ermutigte Pfarrer Klaus Bergmann (Wolfburg) als Festprediger am
vergangenen Sonntag auf dem Sängerfest des Sprengels Nord der
Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), das in der
Glaubenshalle des Geistlichen Rüstzentrums in Krelingen
stattfand.
Der Umgang Jesu mit dem Zöllner
Matthäus diente dabei als Grundlage und Beispiel für die
Zuwendung Jesu zu denen, die aus unterschiedlichen Gründen an
den unterschiedlichen Rändern der Gesellschaft leben und die
barmherzige Zuwendung brauchen.
Der Gedenktag des Evangelisten Matthäus
als thematischer Bezugspunkt bildete den (liturgischen) Rahmen des
Gottesdienstes und wurde vertieft durch ein musikalisch
abwechslungsreiches Programm, das der Gesamtchor mit rund 350
Sängerinnen und Sängern der Kirchenbezirke
Niedersachsen-Süd, -Ost und -West sowie der Jugendchor im
Sprengel Nord, 60 Kinder, der Orffkreis Soltau (Leitung: Antje
Struckmann, Soltau), das Bläserensemble des Kirchenbezirks
Niedersachsen-Ost (Leitung: Eckart Wiewinner, Stelle bei Winsen/Luhe)
und ein Flötenkreis (Leitung: Hanna Borchers, Farven) unter der
Gesamtleitung von Sprengelkantorin Antje Ney (Hanstedt/Nordheide)
darboten.
Am Nachmittag lud Pfarrer Christian
Neddens (Brunsbrock) unter dem Thema "Ströme lebendigen
Wassers" die Festgemeinde ein, sich dem Strom lebendigen
Wassers, der von Christus als Herrn und Retter ausgeht, auszusetzen
und davon weiterzugeben. Die musikalischen Beiträgen legten
diese Botschaft in eindringlicher Weise aus. Viele der gut 1.500
Besucherinnen und Besucher
zeigten sich an diesem fröhlichen
Festtag tief bewegt.
Die organisatorische Verantwortung
innerhalb des veranstaltenden Kirchenmusikalischen Arbeitskreises
(KAS) im Sprengel Nord der SELK ging von Eduard Backeberg (Wriedel)
auf Bernhard Kämpfert (Stellenfelde) über. Backeberg wurde
unter Applaus vom KAS-Vorsitzenden, Pfarrer a.D. Marc Struckmann
(Soltau), und der Gemeinde mit einem herzlichen Dank für seine
jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit verabschiedet.
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Ein Bericht von selk_news
Bericht vom
Vater-Sohn-Wochenende 2008
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Kniffeliges Stück für große
Tonnen und kleine Eimer
Vater-Sohn-Wochenende im Kirchenbezirk
Niedersachsen Süd
Flotwedel, 5.9.2008 - selk - Hoch Ben
macht's möglich: Bei schönstem Spätsommerwetter haben
25 Väter und Söhne am vergangenen Wochenende ihre Zelte auf
dem Gelände des Strandbades der Samtgemeinde Flotwedel (bei
Langlingen, Kreis Celle) an der Aller zu einem Vater-Sohn-Wochenende
des Kirchenbezirks Niedersachsen-Süd der Selbständigen
Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) aufgeschlagen.
Väter und Söhne unter sich -
das birgt viele Chancen, das jeweilige Gegenüber anders und neu
kennenzulernen, darüber waren sich die Teilnehmer einig. Zum
dritten Mal hat Bezirkskantorin Ute Benhöfer (Hildesheim) mit
einem Team der gastgebenden Gemeinde Lachendorf diese Freizeit (fast)
ganz ohne Mädchen und Frauen organisiert.
Wichtige Eckpunkte dieser Veranstaltung
sind: Andachten und Abschluss-Gottesdienst; Sport und/oder
Werkeinheiten; positive Erfahrungen mit der Gottesgabe "Musik"
machen zu können; die so genannte "Männerzeit",
die Gelegenheit zu Gesprächen zu vorbereiteten Themen bietet.
Für die Andachten und den
Abschlussgottesdienst hatte Superintendent Markus Müller
biblische Texte zum Thema Wasser ausgewählt und mit pfiffigen
Ideen spannend gestaltet. Besonders beeindruckend war eine
Taschenlampenandacht am Wehr der Aller. Beim Rhythmusworkshop wurde
nach der Devise: "Jeder kann mitmachen - Perfektion wird nicht
angestrebt" gearbeitet: Es ging in diesem Jahr auf Tonnen und
Eimern zu Sache! Ute Benhöfer übte mit den Teilnehmern ein
kniffeliges Stück für große Tonnen und kleine Eimer
ein und außerdem einen Choral-Groove zum Choralvers "Ich
weiß, dass du der Brunn der Gnad und ewge Quelle bist".
Ein Mitarbeiterteam aus der Gemeinde
Lachendorf unter der Leitung von Lothar Niebuhr kümmerte sich
bestens um das leibliche Wohl der Teilnehmer und um die Organisation
vor Ort.
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Ein Bericht von selk_news
Bericht von der
Kinderfreizeit in Bleckmar
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Einfach super!
30. Kinderfreizeit in Bleckmar.
Bergen-Bleckmar (Kreis Celle) -lkm/selk
-- 18.4.2008: Zum 30. Mal fand in diesem Jahr die Bleckmarer
Kinderfreizeit statt. Hochgerechnet haben damit über 1000 Kinder
aus Bergen und Umgebung bereits an der Kinderfreizeit, immer eine
Woche vor Ferienende in Niedersachsen, teilgenommen. In diesem Jahr
waren erneut "Ehemalige" als Mitwirkende kräftig
dabei. "Einfach super!" so die Einschätzung von Eltern
am Sonntag, deren Kinder in diesem Jahr zum Thema: 'Jeremia: Ein
Prophet mit Haut und Haaren' eingeladen worden waren.
Spiel und Spaß stehen hoch im
Kurs, aber auch Andachten und das Nacherzählen biblischer
Geschichten. Wer von den Kindern mochte, brachte sein Musikinstrument
mit und musizierte auf Flöten und Trompeten mit. Aufgeführt
wurden die "Best of ..." der geprobten Lieder am Sonntag.
15 Mitwirkende sorgten von Mittwoch (13.8.) bis Sonntag (17.8.),
jeweils von 9.00 Uhr bis 13.00
Uhr für ein abwechslungsreiches
Programm. 42 Kinder kamen gern und nahmen am Angebot teil, ob es nun
darum ging, Tonkrüge oder Schriftrollen zu erstellen, beim
Staunen über Mandelblüten oder über die Anspiele, die
das Thema vertieften. Wer der Prophet Jeremia war und welche
Botschaft er hatte, wurde kindgerecht bedacht und vorgestellt.
Aber auch die Eltern kamen nicht zu
kurz. Mit "Elternbriefen" wandte sich Missionsdirektor
Markus Nietzke an die Eltern, Paten und Erziehungsberechtigte und
wusste tagesaktuell zu berichten, worum es den 5-12-Jährigen am
Vortrag jeweils ganz besonders ging. Am Sonntag klang die Freizeit
mit einem Gottesdienst und gemeinsamen Mittagessen aus.
Nähere Informationen zum Ablauf,
den Inhalten und den erwähnten Elternbriefen sind über
lkm@selk.de erhältlich. Bilder und Eindrücke auch unter:
http://lutherankids.wordpress.com.
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Eine Meldung von selk_news
Bericht vom
Jugendchor-Wochenende in Hermannsburg
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Von Klage, Trauer und Angst hin zu
Vertrauen und Freude
SELK: Jugendchor Nord beginnt neues
Probenjahr
Hermannsburg, 31.7.2008 - selk - Mit
der 6. Sommerwoche in Folge hat der Jugendchor im Sprengel Nord der
Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) unter
Leitung von Sprengelkantorin Antje Ney (Hanstedt/Nordheide) sein
neues Konzert- und Probenjahr begonnen. In diesem Jahr fand die
Sommerwoche vom 23. bis 27. Juli in der hervorragenden
Gastgeberschaft der Großen Kreuzkirchengemeinde in Hermannsburg
statt.
Das neue Thema, das Psalm 96, Vers 1
entstammt, lautet: "Singet dem Herrn ein neues Lied".
Diesem Thema inhaltlich nachzuspüren und es in seinen
verschiedenen Facetten zu erarbeiten dient das erarbeitete
Chorprogramm, das Musik aus verschiedenen Jahrhunderten aufweist. Die
Tage waren gegliedert durch die Andachten, in denen jeweils das Thema
aufgegriffen wurde, und ein straffes Probenprogramm. Die knapp 50
Sängerinnen und Sänger arbeiteten trotz sommerlicher
Temperaturen intensiv in Kleingruppen und bei Tuttiproben.
Dazu gehörten neben der
eigentlichen Chorprobenarbeit das Angebot der Einzelstimmbildung,
zwei Bibelarbeiten und ein prall gefülltes Kreativangebot, bei
dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter fachkundiger
Anleitung entspannen und gleichzeitig christliche Themen in kleine
Kunstwerke umsetzen konnten.
Zur Abkühlung von der großen
Hitze trug ein Schwimmbadbesuch in Faßberg bei, zum Ausgleich
und Abendbrot war der Chor zu einem Grillabend im Pfarrgarten zu Gast
und als zusätzliches Erlebnis wurde ein Aufstieg auf den etwa 50
Meter hohen Turm der Großen Kreuzkirche angeboten.
Der Sonntag, zugleich der letzte Tag
der Sommerwoche, geriet noch einmal zu einem Höhepunkt. Am
Vormittag feierte eine große Gemeinde von rund 400 Gliedern
einen Freiluftgottesdienst in Weesen auf dem Hof der Familie Thies.
Im Schatten der großen Eichen versammelten sich die Menschen,
um eine Taufe zu erleben, die Predigt des Pastors "im
Tropentalar" (Mantelalbe mit Stola) zu hören und Gott zu
loben durch Gesang, Gebet und Musik.
Am Nachmittag brachte der Jugendchor
rund 200 Gästen in der nicht mehr ganz so kühlen Großen
Kreuzkirche im ersten Konzert des neuen Probenjahres die Ergebnisse
der Sommerwoche zu Gehör. Dabei wurde das Thema in verschiedenen
Psalmvertonungen aufgegriffen. In knappen Worten zum Thema wurde
deutlich, dass die Aufforderung "Singet dem Herrn ein neues
Lied!" nicht heißt, immerfort neue Lieder "produzieren"
zu müssen, sondern manchmal sogar mit sehr alten Liedern aber
immer erneut den Herrn zu loben, ihn anzurufen, ihm zu danken. Dazu
tritt aber auch - genau wie in den meisten Psalmen - die Klage, die
Trauer, Mutlosigkeit und Angst des (Psalm-)Beters. Aber wie in vielen
Psalmen zu beobachten ist, so ist es Erfahrung des Glaubens, dass
sich das Blatt wendet und der Betende die Hilfe Gottes erfährt.
So gibt es auch im Konzertprogramm einen Umschwung von der Klage und
Trauer, von der Gottverlassenheit und Angst hin zum Vertrauen, zur
Freude, zum Jubel über
Gottes gnädige Hilfe.
Am Ende des Konzertes verteilten
Mitglieder des Chores Steine, auf die sie in den Kreativeinheiten
Bibelsprüche geschrieben hatten, an die Konzertgäste als
Erinnerung an Gottes Hilfe, die wie ein Fels in der Brandung ist. Mit
Psalmgebet, Vaterunser und Segen mündete das Konzert in die vom
Chor noch einmal formulierte Segensbitte um Frieden und Segen Gottes:
"Schalom, Schalom, der Herr segne uns."
Zum Team um Antje Ney gehörten die
beiden Kantoren Susanne und Thomas Quellmalz (Kirchberg/Thüringen),
Britta Bruun (Hamburg), Friederike Schubach und Lars Lehmann (beide
Dresden), Claudia Andrae (Hermannsburg) und Gottfried Heyn
(Hannover).
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Ein Bericht von selk_news
Bericht vom Gitarrenfest
2008
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Musik hat hohen Stellenwert
SELK: Gitarrenfest in Tarmstedt
Tarmstedt, 18.6.2008 - - Wie zart und
weich eine Gitarre klingen kann, wenn sie gezupft wird, und wie
rhythmisch und kräftig auf ihr mit Daumen oder Plättchen
geschlagene Akkorde ertönen, wurde den Zuhörerinnen und
Zuhörern eines Gitarrenkonzerts im Gemeindesaal der Tarmstedter
Salemsgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche
(SELK) deutlich. Nach einem Workshop war dorthin zu einem
Werkstattkonzert im Rahmen des vierten Gitarrenfestes des Sprengels
Nord der SELK eingeladen worden.
Manche der 50 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer im Alter zwischen zwölf und 50 Jahren hatten noch nie
eine Gitarre in der Hand gehabt, andere spielten schon recht
ordentlich. Die Lehrer Volker Harms, Burkhard Müller, Claudius
Elbers, Markus Hilmer und Winfried Ehlerding hatten mit den
Interessierten tagsüber geübt, hatten Grundkenntnisse in
der Schlagtechnik ebenso
übermittelt wie Zupf- und
Grifftechnik, Harmonielehre und Improvisieren.
Unter den Wissbegierigen war der
zwölfjährige Daniel Motzkau aus Soltau, der in der
Musikklasse einer Realschule seines Wohnortes lernt. Seit zwei Jahren
spielt Daniel Gitarre und gesteht, Akkorde liebe er mehr als das
Zupfen.
Der Tarmstedter SELK-Pastor Martin
Rothfuchs, selbst unter den Gitarristen, sprach von einem
Konzertcharakter und zitierte aus Psalm 33, in dem es heißt:
"Danket dem Herrn mit Harfen. Singet ihm ein neues Lied."
Das passte zu der Musizierstunde.
Die Lehrer spielten bei den einzelnen
Gruppen mit. Da erhielten die vier Musizierenden der Anfängergruppe
für "Herr, füll mich neu" ebenso Applaus wie das
andere Ensemble, das mit schnellem Schlag "Unser Leben sei ein
Fest" zum Besten gab. Viele der Stücke waren bekannt,
sodass eifrig mitgesungen werden konnte. Den D-Dur-Akkord kombinierte
die Gruppe "Zupfen" mit D und C.
Konzentriert spielten die Mitwirkenden
das neu Gelernte. Langsam, aber nicht schleppend schlugen Daumen über
Saiten. Mit Anschlag- und Grifftechnik hatten sich andere
beschäftigt, die mit dem E-Bass "Kommt, sagt es der Welt"
einstudiert hatten.
Neu eingestiegen ins Gitarrenspiel war
eine Gruppe, die mit einem Überraschungsstück aufwartete.
Ein Mädchen und zwei Jungen versuchten ihre ersten Griffe. Dann
sang Ferdinand "Let my People Go" und "Go Down Moses",
begleitet von Gitarrenklängen. Die Lehrer führten vor,
wohin man mit fleißigem Üben kommen kann. Markus Hilmers
Finger huschten bei einem Solo über das Griffbrett. Bei weiteren
Beiträgen der Könner begleitete Karin Müller auf der
Conga. "Swing Low, Sweet Chariot" und "Nobody Knows
the Trouble I've Seen" (mit schöner Kadenz eines
Gitarristen) begeisterten die Zuhörenden nun vollkommen.
Den hohen Stellenwert der Musik in der
Kirche unterstrich Martin Rothfuchs. Sprengelkantorin und
Mitorganisatorin Antje Ney (Hanstedt/Nordheide), die durch das
Programm geführt hatte, lud zum Wunschkonzert mit Open End ein.
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Ein Bericht von selk_news
Bericht von den
Allgemeinen Kirchenmusiktagen 2008
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"Psalmen singen macht schön!"
SELK: Allgemeine Kirchenmusiktage in
Halle/Saale
Halle/Saale, 5.5.2008 - selk - "Wort
und Klang" - Unter diesem Thema standen die Allgemeinen
Kirchenmusiktage 2008 der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen
Kirche (SELK), die gestern in Halle (Saale) mit einem festlichen
Schlussgottesdienst in der Magdalenenkapelle der Moritzburg zu Ende
gegangen sind.
Begonnen hatten sie mit einem
beeindruckenden Konzert der Hallenser Madrigalisten am Abend des
Himmelfahrtstages. Drei Tage haben dann die gut 50 Teilnehmenden die
verschiedenen Bereiche des Oberthemas bearbeitet. Dr. Christa Reich
als eine der Referentinnen führte dabei ein in den einstimmigen
Gesang biblischer Texte, vor allem der Psalmen, sowie in die
besondere Weise des responsorischen Psalmodierens. Unter Bezug auf
einen Vers aus Psalm 104, der von Gott aussagt, er sei schön,
ergänzte sie: "Wer diesen Gott (mit Psalmen) lobt, wird
selbst schön!"
Dr. Michael Heymel arbeitete mit den
Lektoren an der Art und Weise des Lesens des Wortes Gottes und der
Rigaer Domkantor Guntars Pranis erarbeitete mit den Teilnehmenden
zeitgenössische lettische Kirchenmusik, die dann auch in
besonderer Weise die Geistliche Abendmusik am Samstag in der
Magdalenenkapelle prägte. Alle diese Bereiche, so wurde
deutlich, gehören als verschiedene Wohnungen doch unter ein Dach
- unter das des Lobes Gottes und der Verkündigung seiner Güte!
Mit großem Dank an die Hallenser
Gemeinde und die Helferinnen und Helfer aus den umliegenden
SELK-Gemeinden schlossen für die Veranstalter - Amt für
Kirchenmusik und Kirchenmusikalischer Arbeitskreis im Sprengel Ost
der SELK - deren Vorsitzende, Pfarrer Marc Struckmann (Soltau) und
Pfarrer Michael Otto (Guben), diese intensiven "Kirchenmusiktage
der Begegnung" und luden ein zu den vom 30. April bis zum 3. Mai
2009 in Hermannsburg stattfindenden Allgemeinen Kirchenmusiktagen des
kommenden Jahres, die inhaltlich einen Schwerpunkt auf die Blechblas-
und Flötenarbeit legen werden.
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Ein Bericht von selk_news
Präsentation zur
Musikbibliothek der SELK veröffentlicht
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Um die auf den Chorvertretersitzungen
Präsentation der Musikbibliothek ansehen zu können, klicken
Sie bitte hier (pdf-Format, 1.045 kB)
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Musikbibliothek der SELK
Ausleihverfahren über Internet
Hamburg, 21.7.2006 - selk - In
Zusammenarbeit zwischen dem Amt für Kirchenmusik und der
Kirchenleitung der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche
(SELK) ist die Musikbibliothek der SELK entstanden, die kürzlich
ihren Betrieb aufgenommen hat und sich im Internet unter
www.musikbibliothek-selk.de präsentiert.
Die Musikbibliothek dient der Aufgabe,
die verantwortlichen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker der SELK
in ihrer Arbeit zu unterstützen. Zu diesem Zweck werden Noten,
kirchenmusikalische Schriften, Bücher und andere Medien
gesammelt, die von Gemeinden oder Einzelpersonen zur Verfügung
gestellt werden.
Das Material wird erschlossen und im
Internet zur Ausleihe angeboten.
Ihren Standort hat die Musikbibliothek
in Hamburg. Die dortige Zionsgemeinde der SELK hat dafür
unbefristet und unentgeltlich entsprechenden Raum zur Verfügung
gestellt.
In Hamburg ist auch die
hauptverantwortliche Bibliothekarin im sechsköpfigen Team der
Musikbibliothek, Ulrike Hauschild, ansässig. Alle Mitwirkenden
versehen ihre Arbeit ehrenamtlich.
Auf der Homepage der Musikbibliothek
der SELK kann unter zahlreichen Kriterien nach geeigneter
kirchenmusikalischer Literatur gesucht werden, etwa nach Sachthemen,
Verlagen, Zielgruppen, Gattungen oder Komponisten.
Außerdem gibt es die "Hauptsuche"
als die wichtigste Suchfunktion, mit der Möglichkeit, einzelne
oder mehrerer Stichworte einzugeben. Darauf erhalten Benutzende eine
Übersicht über erfasste Kompositionen, die zu den
eingegebenen Stichwörtern passen.
Die für die Ausleihe in Rechnung
gestellten minimalen Kosten dienen der Bestandssicherung der
Musikbibliothek.
Die Musikbibliothek lädt auch ein,
zur Erweiterung des Bestandes der Musikbibliothek beizutragen. Wer
selten genutztes Material zur Ausleihe zur Verfügung oder der
Bibliothek schenken möchte, kann sich an Ulrike Hauschild unter
bestellung@musikbibliothek-selk.de wenden.
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Eine Meldung von selk_news
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